Gebühren

Kreditkarten

Händlergebühren bei Akzeptanz von Kreditkarten

Die Gebühren bzw. Transaktionskosten trägt der Händler, bei dem der Karteninhaber seine Waren oder Dienstleistungen erwirbt. Sie werden in Form eines Abschlags (Disagio) erhoben. Die Höhe des Disagios ist je nach Branche und Transaktionsvolumen des Verkäufers unterschiedlich und üblicherweise von der Kreditkartengesellschaft vorgegeben. In Ausnahmefällen kann der Händler hierüber auch verhandeln. Üblich sind 3 % bis 5 % plus eine fixe Pauschale (0,10–0,25 Euro) pro Transaktion − je nach Branche kann der Satz aber auch nur bei 1 % oder bis zu 10 % sein. Zusätzlich entstehen dem Verkäufer monatliche Fixkosten durch die Bereitstellung der Systeme. Einzelne Vertragspartner mit sehr hohem Transaktionsvolumen erhalten von den Kreditinstituten gelegentlich auch Sonderkonditionen. Als Gegenleistung gewährt das ausgebende Kreditinstitut dem Verkäufer bei Einhaltung aller Verfahrensanweisungen eine Zahlungshaftung, auch Delkredere genannt. Grundsätzlich gilt aber, dass die Gebühren wesentlich höher sind als bei der Zahlungsabwicklung mit einer Maestro- oder ec-Karte.

Käufer/Karteninhabergebühren – Kreditkarten

Viele Kreditinstitute geben Kreditkarten kostenlos an ihre Kunden aus. Manche verlangen einen gewissen Umsatz auf der Kreditkarte, damit diese für den Kunden kostenlos ist. Andere verlangen eine Jahresgebühr. Es gibt auch die Möglichkeit, sogenannte Motivkarten zu erwerben, welche dann einmalig etwa 10 bis 15 Euro mehr kosten.

Kreditkarten werden entweder von einer Bank (MasterCard, Visa, JCB) oder einem Kreditkarteninstitut (AMEX, Discover, Diners Club) an den Karteninhaber ausgegeben. Voraussetzung zum Erhalt einer Kreditkarte ist eine ausreichende Bonität, die häufig in Form regelmäßiger Zahlungseingänge nachgewiesen werden muss. Hierbei gibt es eine Ausnahme, die neuen Prepaidkarten – für sie ist keine positive Bonität erforderlich.

Hier gibt es Kreditkarten im Angebot: http://www.ec-chip24.de/html/kreditkarte.html 

Welche Kosten bei der Bezahlung mit girocard anfallen

EC-Cash: Unter dieser Bezeichnung zahlen Kunden mit der EC- oder Maestro-Karte an der Kasse und tippen ihre PIN-Nummern ein. Dabei werden allerdings Gebühren fällig – rund 0,3 Prozent des Umsatzes, mindestens acht Cent. Diese Gebühren zahlt in der Regel der Einzelhändler an die Bank, weshalb manche Verkäufer keine niedrigen Zahlbeträge akzeptieren.

Lastschrift: Dabei setzen die Kunden als Bestätigung ihre Unterschrift unter den Zahlungsbeleg. Allerdings findet keine Bonitätsprüfung statt. Das ist den Banken ein Dorn im Auge.

Kreditkarte: Auch hier wird per Unterschrift bestätigt, doch findet eine Bonitätsprüfung statt. Das primäre Haftungsrisiko tragen die Kreditkartenfirmen. Das lassen sie sich mit zwei bis vier Prozent Gebühren bezahlen.

Bargeld: Das Bezahlen mit Scheinen und Münzen ist freilich unproblematisch, dafür werden teilweise happige Gebühren fällig, wenn man das Geld von einem Geldautomaten abhebt, der nicht zur eigenen Bank gehört.

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